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Technologie

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Haupteinsatzgebiet der Mikroverfahrenstechnik ist die Prozessintensivierung in der Pharma- und Feinchemikalienindustrie, wo wesentliche Verbesserungen in Ausbeute und Qualität erreicht werden können. Die Anwendung von mikroverfahrenstechnischen Methoden ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Reaktionen unter schwierigen Bedingungen durchgeführt werden sollten.

Bei komplexen Reaktionen kann beispielsweise das Entstehen unerwünschter Nebenprodukte unterdrückt werden, was zur Ausbeuteverbesserung des gewünschten Produkts führt. Explosionsgefährdete Reaktionen sowie Umsetzungen toxischer Substanzen können in Mikroapparaten sicher und effizient gestaltet werden. In der kurzen Entwicklungszeit der Mikroverfahrenstechnik wurde bereits eine große Anzahl von geeigneten Reaktionen aufgezeigt.

Beispiele umfassen Wittig-Reaktionen, Aldolkondensationen, Michael-Additionen, Azokupplungen, Halogenierungen, Oxidationen und viele mehr. Auch industrielle Verfahren wie der Andrussow-Prozess und die Synthese von Ethylenoxid konnten bereits in Labormaßstab durchgeführt werden.